Wir sind Aktiv damit die Gesellschaft nicht wie bisher im Sinne der politischen und wirtschaftlichen Elite funktioniert und die Rechnung dafür auf unseren Rücken abgewälzt wird. Wir setzen uns ein für eine Alternative zu kapitalistischer Krise – wenn du Lust hast mitzumachen, wenn du es wichtig findest, aktiv zu werden, komm vorbei:

Offenes Treffen – Jeden vierten Donnerstag im Monat um 19 Uhr
im Linken Zentrum Mathilde Müller (Jahnstraße 47/1, Schwenningen)

Proletarischer Stammtisch – Jeden ersten Freitag im Monat ab 20 Uhr
im Linken Zentrum Mathilde Müller


Wir sitzen eben nicht in einem Boot mit den Herrschenden, Reichen und Besitzenden. Für uns, die Lohnabhängigen und unsere Familien gibt es in diesem System keinen Rettungsschirm. Die eigentliche Krise unserer Zeit ist der real existierende Kapitalismus, das Wirtschaftssystem das auf Ausbeutung, Unterdrückung und Profitmaximierung aufbaut.

Was wir benötigen ist etwas anderes: ein gutes öffentliches Gesundheitssystem nicht nur für Privatversicherte, die zuverlässige Versorgung mit Lebensmitteln, einen funktionierenden öffentlichen Bus- und Bahnverkehr den sich alle leisten können sowie Existenzsicherheit. Dass dieses System für die normalen lohnabhängigen Menschen nicht taugt hat die Pandemie und stetige Krise einmal mehr gezeigt.

Wir brauchen keinen Arbeitsdruck und Arbeitsverdichtung, die krank machen, während wir mit unseren KollegInnen gleichzeitig beim Arbeitsamt stempeln gehen oder bei Tafelläden um Almosen anstehen sollen. Stattdessen brauchen wir Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich. Wir brauchen keine Konzernspitzen, die mit ihrem Missmanagement und kurzfristigem Profitstreben verantwortlich für die Wirtschaftskrise sind und keine Konzernherren, Investoren und Beteiligungsgesellschaften, die sich aus unserer Arbeit fette Dividenden leisten.

Wir sagen: Dieses System ist überholt.

Deshalb braucht es, dass wir uns zusammenschließen, diskutieren, neue Wege suchen. Es braucht eine Wirtschaftsweise ohne die Ausbeutung der Menschen durch den Menschen. Eine Wirtschaftsweise die nicht unsere natürliche Lebensgrundlage zerstört weil dem Kapital der Profit mehr zählt als der Schutz der Umwelt. Es braucht eine Produktionsweise welche für uns eine Zukunftsperspektive bietet. Der Kapitalismus ist es nicht!

Da wo wir uns zusammenschließen, in Aktionen Erfahrungen für die solidarische Gegenwehr sammeln und in den notwendigen Auseinandersetzungen und Kämpfen lernen, da kommen wir voran.

Für unsere Klasse, für Zukunftsperspektive und Solidarität.

 

Die Initiative „Solidarität leben“ wurde von Aktiven aus dem Linken Zentrum Mathilde Müller gestartet, als während der ersten Welle der Corna-Pandemie, den Bildern aus Bergamo in Norditalien und den Einschränkungen des öffentlichen Lebens für uns alle, auf einmal Begriffe wie systemrelevant und Solidarität in vieler Munde waren, auch die Regierenden auf Bundes- und Länderebene, selbst Bürgermeister kleinerer Städte diese fleißig nutzten.


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