Am Frauen*kampftag gehen in Villingen-Schwenningen über 80 Menschen selbstbewusst auf die Straße. Frauen* … weiter bis wir frei sind unter diesem Motto hatte das Bündnis 8Maerz zur Demonstration in Schwenningen aufgerufen. Und es zeigte sich, dass es nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist in den Zeiten der Pandemie den Frauen*kampf, antikapitalistisch und selbstbestimmt, auf die Straße zu tragen. Über 80 Frauen, junge und ältere, unterstützt von einem kleineren Teil solidarischer Männer, die sich im hinteren Teil der Demonstration einreihten, brachten klar zum Ausdruck: ein gesellschaftliches System, das auf Ausbeutung begründet ist, bringt vor allem uns Frauen* nichts außer Verschlechterung. Bei der Auftaktkundgebung die um 17:30, auf dem Marktplatz begann, wurde das in der Rede vom Bündnis 8Maerz so formuliert: Gerade in der Krise und Pandemie zeigt sich, dass ohne die Arbeit von Frauen* nichts geht. Weder in den schlecht bezahlten Pfelgeberufen noch in der unbezahlten Sorge und Reproduktionsarbeit. Deutlich machte die Rednerin: Wir Frauen* sind nicht bereit, das immer weiter hinzunehmen.

Bereits im Vorfeld haben verschiedene Aktionen stattgefunden, der 8.März war ein schöner und selbstbewusster Tag. Daran gilt es anzuknüpfen. Wir kämpfen weiter 365 Tage in Jahr für Anerkennung, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung. Bis wir frei sind.

Den ganzen Bericht, weitere Bilder und Berichte zu den Aktionen um den internationalen Frauen*kampftag herum gibt es auf der Website des Bündnis 8Maerz