Kämpfen lohnt sich – als Klasse zusammenstehen – dafür haben wir mit weiteren Aktionen am bundesweiten Aktionstag am 7.11. in unserer Stadt Position von unten bezogen.

Neben einem Infostand in der Villinger Innenstadt und einem Plakatspaziergang wurde der Metallarbeitgeberverband an seiner Niederlassung im Schwarzwald-Baar-Kreis besucht und in einer Aktion als das benannt was er ist: Südwestmetall – Ausbeuterverein.

Gesamtmetall und der regionale Ableger Südwestmetall bringen sich als knallharte Interessenvertretung für die kommenden Auseinandersetzung in Position, zum Klassenkampf von oben. Denn das Kapital ist sich seiner Interessen bewusst, die Profitrate muss stimmen und das geht eben über verschärfte Ausbeutung in den Betrieben. Der Arbeitgeberverband bereitet sich also ordentlich auf die anstehenden Tarifauseinandersetzungen kommendes Frühjahr vor.

Und da ist es aus Sicht der Bosse folgerichtig, die Verunsicherung der Menschen zu benutzen und nach Möglichkeit zu verstärken. Diese Verunsicherung der Belegschaften hat viele Gesichter: Existenzängste, eine Pandemie, die in alle Lebensbereiche eingreift, und das bisher „normale“ Leben findet so auch nicht mehr statt.

Das kämpfen in der Krise trotzdem möglich ist und sich lohnt haben die KollegInnen im öffentlichen Dienst gezeigt – der Versuch der kommunalen Arbeitgeber Verschlechterungen durchzusetzen ist gescheitert, auch wenn das erzielte Ergebnis gemessen an den Zielen der Beschäftigten nicht befriedigend ist. Trotzdem war diese Tarifauseinandersetzung ein Signal, dass wir uns wehren können.

Was wir von den Forderungen der Metallarbeitgeber, unsere Gürtel enger zu schnallen, halten wurde mit der Aktion schon mal vorsorglich an der regionalen „Residenz“ der Bosse deutlich gemacht.