#Nicht auf unserem Rücken! Als Klasse gegen ihre Krise kämpfen.

Fast schon täglich gibt es neue Kürzungs- und Entlassungsmeldungen. Dutzende Betriebe schmeißen Leute raus, reduzieren Arbeitszeiten und damit den Lohn, andere nutzen die Wirtschaftskrise um ganze Werke zu schließen und diese nach Osteuropa zu verlagern.
Bosch, MAN, ThyssenKrupp, Schaeffler, Continental, etc. um nur einige Großunternehmen zu nennen, die gekürzt haben oder es ankündigen! Die Liste lässt sich um hunderte Betriebe ergänzen. 

Der Markt bringt Chaos und Unsicherheit

Und warum? Wegen Profiten und Sicherheit für die Eigentümer. Auf Kosten unserer Sicherheit und unserer Geldbeutel. Wo bleiben vom Kapital bezahlte „Rettungspakete für uns Beschäftigte? Während Unternehmen fette Gewinne ausschütten, Steuergeschenke von der Bundesregierung bekommen und fröhlich weiter kürzen, kämpfen im Öffentlichen Dienst Beschäftigte um die finanzielle Anerkennung die ihnen schon lange zusteht!
Zeit wäre es: Mehr Geld und Personal in der Pflege, weg mit den Fallpauschalen, mehr Geld für die Beschäftigten der Abfallwirtschaften, der Ämter, Verkehrsbetriebe, Kinder- und Jugendeinrichtungen! Von Applaus können wir uns nämlich nichts leisten.

Gute Tarifergebnisse? Unsere Aufgabe!

Egal was bei der Tarifrunde im Öffentlichen Dienst als Ergebnis am Ende herauskommt- uns muss bewusst sein, dass nur eine aktive, kämpferische Basis für gute Ergebnisse sorgen kann – und auch Einigungen zwischen den Gewerkschaften und den Kapitalisten sind bestreikbar! Die Kämpfe die kommen oder in denen wir schon längst stecken – wie Tarifverhandlungen und Werksschließungen – können durch uns bestimmt werden, wenn wir sie auch als unsere Kämpfe wahrnehmen! Viel zu lange haben wir getrennt voneinander gekämpft und viel zu oft gegeneinander. Jetzt kommt es darauf an gemeinsam als Klasse zu kämpfen! 

Für eine solidarische Gesellschaft – ohne Profitwahn

Beschäftigte aus der Metall- und Elektroindustrie brauchen Unterstützung bei ihrer Tarifrunde und Solidarität, wenn sie mit Schließungen angegriffen werden. Die KollegInnen aus dem Öffentlichen Dienst brauchen ebenfalls beides! 
Und wenn wir zusammen den Angriffen der Kapitalisten begegnen, können wir auch anfangen, für etwas zu kämpfen! Eine Gesellschaft in der unsere Arbeitsbedingungen von uns selbst bestimmt werden, in der die gewaltigen Potentiale und Reichtümer für die normalen Menschen benutzt werden – nicht für den Luxus einiger weniger. 
Für eine Gesellschaft der Solidarität und Sicherheit.
Für eine Gesellschaft ohne Kapitalismus!