Kontaktlos und sicher. Der Paketdienst oder Lieferservice stellt die bestellte Ware vor der Türe ab und verschwindet schon wieder, kein persönlicher Kontakt für die Kundschaft, kein Infektionsrisiko bequem geshoppt im Internet von Zuhause aus.

Der Internetversandhandel und Lieferservice wird in der Coronazeit als das perfekte Mittel beworben um persönliche Kontakte zu vermeiden, der perfekter Schutz der Gesundheit suggerieren die Händler und Paketdienste. Doch für diejenigen welche in der Branche arbeiten, sieht der Alltag anders aus. War die Situation der meisten der Beschäftigten, sei es beim Händler Amazon oder den Auslieferern wie UPS, DPD, DHL oder Post, bereits vor der Coronapandemie prekär. Die Unternehmen erwirtschaften ihre Profite rücksichtslos auf dem Rücken der ArbeiterInnen.

Mit dem Boom welche die Branche in der derzeitigen Situation erfährt, hat sich die Situation weiter verschärft, der Arbeitsdruck ist noch weiter gestiegen. In den Verteilzentren herrscht Hochbetrieb dabei bleibt der Schutz der Gesundheit der Beschäftigten oftmals auf der Strecke.

AktivistInnen waren am Verteilzentrum der Post in Villingen-Schwenningen zu Besuch und haben ein Folien-Transparent angebracht. Keine Sonntagszustellung, Lohnerhöhung und am 1. Mai auf die Straße, war darauf geschrieben. Die vorbeikommenden Beschäftigten fanden die Aktion gut und haben sich gefreut.

Gehen wir am 1.Mai gemeinsam auf die Straße und fordern keine Profite mit unsere Gesundheit. Den Reichtum welchen wir erarbeiten, sollen nicht ein paar Wenige verjubeln. Was es braucht, ist unsere Solidarität und Streitbereitschaft von unten.

#NichtAufUnseremRücken!